Überall Wasser

15März2019

Und so melde ich mich wieder! Nach einer Nacht in Urunga ging es weiter nach Newcastle mit einem fixen Stop am Meer in Hat Head und dem Versuch einen See weiter südlicher zu suchen. Wir fanden ihn dann auch, indem wir einfach mal ein paar Meter quer durch den Wald stiefelten. Am folgenden Tag besuchten wir das Blackbutt Natur Reservat, eine Art Wildpark, in dem man Koalas bei der Fütterung beobachten konnte. Leider kann man die flauschigen Dinger in New South Wales nicht auf den Arm nehmen - ist aber vielleicht auch besser so, sie übertragen oftmals sexuelle Krankheiten. 

 

Weiter ging es in den Nationalpark Blue Mountains. Nach einigen Hindernissen fanden wir den richtigen Campingplatz, eine sehr nette Niederländerin und einen Stellplatz ohne 16%e Steigung. Am nächsten Tag ging es dann auf Wanderschaft durch einen nahe gelegenen Canyon sowie zu diversen Lookouts wie dem der Three Sisters. Nach einer weiteren Nacht auf demselben Campingplatz fuhren wir früh morgens nach Sydney rein, um unseren Camper abzugeben. Es gibt auf jeden Fall angenehmere Städte zum Fahren!! 

 

Wir bummelten durch die Stadt und checkten in unserem Hostel ein, das prompt eine Bierpong Party auf dem Flur veranstaltete. Ist schon was anderes in den Hostels! Nach einer Nacht im Scary Canary ging es am nächsten Tag erst in die New South Wales Art Gallery und danach in ein Best Of der bekanntesten Opern Arien in der Oper Sydney zum kulturellen Kontrastprogramm. Eine wunderschöne und witzig gemachte Veranstaltung, die durch nachfolgendes Pizza Essen abgerundet wurde. Am nächsten und letzten Tag in Sydney versuchten wir uns in der australischen Meisterdisziplin Surfen. Wie erwartet schafften wir es noch nicht auf dem Brett aufzustehen und quälen uns seither mit dem Muskelkater des Todes. Aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht! Mit Sushi wurde diese körperliche Herausforderung belohnt und so ging es zurück ins Bett, da wir am nächsten Tag schon früh nach Neuseeland flogen.

 

Der kommende Tag begann genau genommen um 4 Uhr morgens. Ab zum Flughafen, weiter nach Christchurch, wo wir lange mit unserem Gepäck aufgehalten wurden, da man weder Erde, die unter den Schuhen klebt, noch Lebensmittel nach Neuseeland schmuggeln darf. Mit sauber geputzten Schuhen und um Kathas gekauften Honig beraubt machten wir uns auf den Weg zum Camper Verleih. Dort angekommen erfuhren wir, dass wir dieses Mal einen anderen Camper gebucht hätten (Reisebüro) bei einer anderen Firma, die zu diesem Zeitpunkt in genau 5 Minuten schließen würde. Nach einem Anruf ließen sich diese breit treten für entsprechende Stundenentschädigung auf uns zu warten und wir düsten wie der Wind zum neuen Camper, der uns ziemlich enttäuschte. Der Luxus aus Australien war hier nicht mehr so richtig gegeben. Am nächsten Tag kauften wir uns erst mal eine neue Matratze, mit der man nicht auf dem Holz durchlag. Wir erkundeten Christchurch auf elektrischen Cityrollern und wollten anschließend weiter zum Lake Tekapo fahren, allerdings überraschte uns auf der Fahrt die Motorkontrollleuchte. Wir blieben also in dem nächstgelegenen Ort und fuhren am kommenden Morgen erst mal in die Werkstatt. Dass die Leuchte zu sehen ist, sei normal - man solle das ignorieren, dem Motor fehle Sauerstoff, allerdings gebe es in ganz Neuseeland keine passenden Katalysatoren. Aha. Super Camper! Dass der dadurch auf 300 km einen ganzen Tank verbraucht sei laut Mietfirma auch normal. Nunja.

Zumindest konnten wir jetzt weiter an den wunderschönen Lake Tekapo fahren, an dem sich der bisher in Neuseeland anhaltende Regen und die grauen Wolkenburgen erstmals besänftigen ließen und den Blick auf einen blauen Himmel mit malerischer Seelandschaft und spektakulärem Sonnenuntergang freigaben. Nach einem etwas holprigen Start müssen wir also zugeben: Neuseeland ist doch schon ganz schön! 

 

Thorsten, Taddäus und Timmy Turky

06März2019

Nach einem entspannten Bummeltag mit wohltuendem Kaffee im schönen Noosa und einem Spaziergang im Noosa Nationalpark (bei dem wir uns ganz bestimmt nicht verlaufen haben), ging es wieder zurück in den Süden zur Gold Coast herunter, einer Stadt südlich von Brisbane. Gigantische Wolkenkratzer überragen hier kilometerlange Strände - ein eindrucksvolles Bild. Nach einer Nacht im Stadtteil Burleigh Heads und einer langen Strandwanderung ging es für uns zu den Springbroke Falls, einem wunderschönen Nationalpark mit riesigen Wasserfällen und Aussichtspunkten. Eine kleine enge Straße, teilweise nur einseitig befahrbar, unterbrochen durch Holzbrücken, die über Schluchten ragten, führte hoch zum Springbroke Mountain. Wir froren dort oben regelrecht bei 18 Grad.

 

Wieder im warmen Tal angekommen verbrachten wir die Nacht auf einem Campingplatz in der Nähe und machten uns am nächsten morgen auf den Weg zur Tropical Fruit World, einer Frucht Farm, die Obst aus der ganzen Welt anbaut. Inzwischen befinden wir uns in New South Wales. Da die Uhr in Queensland nicht auf Sommerzeit umgestellt wird, in New South Wales aber schon, sind wir nun 10 Stunden vor euch statt 9. Die Farm Führung begann mit einer Obst Verkostung von Jak-Frucht bis zur Drachenfrucht. Weiter ging es mit einem kleinen Traktorzug, umzingelt von lauthals gackernden asiatischen Touristen durch die Obst Plantagen zu einem kleinen Streichelzoo. Während wir uns riesig darüber freuten, Kängurus streicheln und füttern zu dürfen, empfanden die Asiaten viel Begeisterung für die gegenüber platzierten Gänse und Kühe. Schon spannend! 

 

Wir fuhren weiter in den Surferort Byron Bay, einer kleinen Stadt die vor Leben und Trubel nur so sprüht. Dort trafen wir auch einen Freund von Tom wieder, Ant, der uns vor seiner Wohnung parken/campen ließ und uns mit kostenfreien Drinks und einem Badezimmer am Morgen rege zur Seite stand. Nach einem kurzen Bummelausflug durch Byron fuhren wir weiter nach Nimbin, einem Hippie-Dorf im Landesinneren. Das grüne Kraut wurde hier buchstäblich groß geschrieben: siehe Foto. Inmitten bunter Läden und Häuser mit Klamotten in Regenbogenfarben saßen Althippies mit Rastazöpfen, auf der Suche nach Kundschaft. Hier lernten wir so einige Deutsche kennen, alle gleichermaßen fasziniert von der Verrücktheit des Dorfes und ein bisschen traurig über die heruntergekommenen, von der Sucht durchfressenen Bewohner Nimbins waren, die teilweise kaum einen Muskel still halten konnten. Wir blieben eine Nacht dort und machten uns am nächsten Morgen auf nach Yamba, einem wunderschönen Küstenort, in dem wir einfach einen entspannten Tag am Meer verbrachten. Abends kamen wir mit ein paar Australiern ins Gespräch, in deren Hinterhof wir parken durften, versorgt mit allerhand Essen und Trinken. Die Herrschaften selbst kamen nämlich von der Gold Coast und hatten sich in Yamba in einem riesigen Ferienhaus für ein Urlaubswochenende eingemietet. 

 

Am kommenden morgen fuhren wir weiter nach Angourie, einem weiteren schönen Küstenort, wo wir uns an den Blue Pools erfolgreich im Klippenspringen versuchten. (Und ja, wir haben es tatsächlich geschafft bis zu diesem Punkt (siehe Bild) heraufzuklettern, auch wenn es mehrere Anläufe brauchte. Die darauffolgende Nacht verbrachten wir auf einem Berg in der Nähe von Coffs Harbour, ganz alleine auf einem Parkplatz mit Heuschrecken und spinnen als Gesellschaft im dazugehörigen Toilettenhäuschen und abertausenden von hellleuchtenden Sternen über uns. Das Wetter ist übrigens noch immer sehr durchwachsen. Prasselnde Schauer jagen heiße Sonnenstunden, in denen wir uns unerwartet verbrennen. 

Nach einer Begegnung mit drei Truthähnen (diese wilden Truthähne sind hier einfach überall!) auf unserem Parkplatz, wir nennen sie Thorsten, Taddäus und Timmy Turky, sind wir heute weiter in den Dorrigal National Park gefahren, um dort von Wasserfall zu Wasserfall durch den tropischen Regenwald zu wandern. 

Ehhh, ab in den Osten!

26Feb2019

Nach einem Shoppingtag im (unserer Meinung nach) ziemlich langweiligen Perth ging es am letzten Freitag mit dem Flieger an die Ostküste nach Brisbane. Nach anfänglicher Skepsis über die Wetterlage im Osten mussten wir letztendlich feststellen, dass das Wetter hier einfach merkwürdig ist!  Über dem Osten Australiens vegetiert ein gigantisches Tief vor sich hin, das sich täglich umentscheidet, ob es nun einen Tornado, einen Regenschauer oder 30 Minuten brennende Sonne bei 30 Grad im Schatten produzieren möchte. Versteh da mal jemand, wann man sich eincremen soll?!

 

Direkt vom Flieger ging es zum Hostel in dem Stadtteil West End, wo wir in einer knapp 100 Meter entfernten Bar Tom trafen, einen Freund von Ronja, den sie im Auslandssemester in Schweden kennengelernt hat. Mit australischer Riesen-Meute von 20 Menschen machten wir das Nachtleben in Brisbane unsicher, gleichermaßen froh über die lustige Gesellschaft und überfordert damit, nach 2 Wochen Ruhe an der Westküste plötzlich so viele Menschen um sich zu haben. Am nächsten Tag haben wir ziemlich schlaftrunken den neuen Camper (mit kaputter Schiebetür, aber anscheinend muss das so) abgeholt und sind dann weiter in die Innenstadt, wo man auf dem Brisbane River kostenlos per Fähre die Stadt erkunden kann.  Für die Nacht fanden wir einen Campingplatz etwas außerhalb mitten im Wald, wo uns prompt 4 Deutsche an ihr Lagerfeuer einluden und uns Tipps für den Weg nach Sydney mitgaben. Sonntags trafen wir uns erneut mit Tom, dieses Mal fuhr er mit uns zum Cedar Creek, einem „Fluss“ mitten im australischen Bush, in dem wir schwammen und einfach das Zirpen der Grillen, singen der Vögel und Rauschen des kleinen Wasserfalls genossen. Die Nacht verbrachten wir auf einem Parkplatz (etwas illegal) am Hafen, immer wieder von starken Windstürmen und Polizei Autos aus dem Schlaf gerissen. 

 

Am kommenden Tag nahm uns Tom mit seinem Jeep mit nach Stradbroke Island, einer idyllischen Insel direkt bei Brisbane. Wir erkundeten steile Klippen, an denen sich die meterhohen Wellen brachen, wunderschöne Strände und einen See, dessen Wasser „heilende“ Wirkungen für die Haut hat. Unser absoluten Highlight war, als Tom uns seinem Jeep für eine Spritztour am Strand mitten durch Sand und Wellen überlies. Die anschließende Nacht verbrachten wir im Haus seiner Eltern, da ein Wirbelsturm aufziehen sollte. Wir hatten sogar eine eigene kleine Küche unten im Haus und zelebrierten diese komfortablen Umstände prompt mit Tiefkühlpizza aus dem Backofen. 

Nach einem frischen Kaffee in der Casa de Tom fuhren wir heute los nach Noosa, einem Surfer Ort, der von wunderschönen Nationalparks umgeben ist. Nach Abstechern zu den Glass Mountains und dem Kondalilla National Park sitzen wir nun hier auf einem Parkplatz direkt am Strand, auf der Suche nach einer öffentlichen Toilette, und sind gespannt, was die weitere Zeit an der Ostküste bringen wird! 

6 qm, Meeresblick, 2330 km, warm

20Feb2019

Nach 9 Tagen Roadtrip entlang der Nordroute Westaustraliens sehen wir so langsam schon dem Ende in Perth entgegen. Freitag geht es weiter nach Brisbane, aber erst mal der Reihe nach:

Nach einer Nacht in Kalbarri ging es in den dazugehörigen Nationalpark, der insbesondere für das Natures Window bekannt ist. Es war so brütend heiß, dass wir uns bei ca. 45 Grad in der Sonne mit 1,5 Litern Wasser auf den Weg zu einem 20 minütigen Spaziergang machten und fix und fertig, nach Luft röchelnd zurück zum Auto fanden. Von der Sonne verbrannt und mit vor Anstrengung geröteten Wangen machten wir uns auf den Weg nach Hamlin Pool, einer „Stadt“ weiter nördlich. Unser Weg führte uns mitten durchs Outback auf einer Straße, die 230km geradeaus ging mit der spannenden Geschwindigkeitsbegrenzung von 110 km/h, rechts und links verdorrte Felder und Buschwerk. Auto fahren hat schon mal mehr Spaß gemacht. Ab und an traf man auf eine verlassene Tankstelle, die an den Zapfsäulen lauthals Musik abspielte. Auch sehr interessant. Hamlin Pool stellte sich dann übrigens nicht als Stadt, sondern als Campingplatz heraus, mitten im Outback. 

  

Der nächste Tag führte uns an das Ziel unserer Nord-Route: Monkey Mia, das Delphin Reservat. Endlich ging die Fahrt wieder an der Küste entlang, allerdings noch immer (und seit Kalbarri) ohne Handy Empfang. Navigieren gestaltete sich so schwierig, allerdings gab es auf dieser einzigen Nordweststraße auch wenig Abbiegemöglichkeiten. Der Weg führte uns am Shell Beach, einem Strand, der nur aus Muscheln besteht, vorbei. Angekommen in Monkey Mia ging es ab ins Meer und prompt schwammen einige Meter entfernt Delfine vorbei. In Monkey Mia blieben wir zwei Nächte, einfach um mal zu entspannen. Am kommenden Tag ging es zum Schnorcheln in eine nahe gelegene Lagune, nachdem wir den örtlichen Nationalpark auf Sandstrassen ohne Allrad nicht befahren konnten. (Wir haben es versucht.) Jeden Morgen gab es eine Delfin Fütterung, bei der täglich 12 Leute das Glück hatten ausgesucht zu werden, um einem Delfin einen Fisch zu geben. Das entschied sich meistens nach Auffälligkeit der Kleidungsstücke. Katha hatte am zweiten Tag Glück - ich sollte vielleicht über einen Farbwechsel meiner Garderobe nachdenken.

 

Zurück ging es über dieselbe spannende Straße mit Abstecher zum Pink Lake, der nicht zufriedenstellend pink war zu einem kostenlosen Resting Parkplatz direkt am Strand, wo wir umgeben vom Rauschen der Wellen die Nacht verbrachten. Das Licht des Vollmonds am wolkenverhangenem Himmel hatte etwas Magisches an sich.

 

Weiter ging es (heute) nach Jurien Bay, wo wir uns einen Traum erfüllten und eine Schnorchel Tour zu einer Insel voller Seelöwen mitmachten. Wir durften sogar beide mal das Boot lenken! Nach einer letzten Nacht im Camper, wieder im Yanchep National Park zwischen den Kängurus, geht es morgen zurück nach Perth. Die Westküste ist wunderschön, warm und sonnig. Wir sind sehr gespannt auf die Ost Küste, die sich wohl gerade mitten in der Regenzeit befindet und wünschen uns ein bisschen, noch länger hier bleiben zu können. 

On the road und off the road

15Feb2019

 Nach einer Nacht umzingelt von Kängurus im  Yanchep National Park haben wir uns am nächsten Morgen dann auch mal die Umgebung zu Gemüte geführt. Wir entdeckten nicht nur das Leben im Dschungel, sondern auch noch mehr Kängurus und Koalas. 

Weiter ging es nach Lancelin, einem Ort, der für seine schneeweißen Sanddünen bekannt ist. Wir haben uns mit dem anspruchsvollen Sport des Sandsurfens auseinander gesetzt, mehr und weniger erfolgreich. (Katha ist mal wieder hingefallen) ((ich habe es aber auch nicht im Stehen versucht))

Weiter ging es offroad 30 Kilometer durch den Nambung National Park auf der Suche nach unserem nächsten Campingplatz mit Blick auf einen spektakulären Sonnenuntergang. 

Nach dieser Nacht, die durch ein für die Jahreszeit untypisch starkes Gewitter erschüttert wurde, fuhren wir weiter zu den Pinnacles, Fels Formationen, die aus Gründen mitten in der australischen Wüste stehen. Warum, weiß niemand. Weiter ging es nach Jurien Bay, einem Ort an der Coral Coast, wo wir unseren ersten Sonnenuntergang über dem Meer genossen. 

Das Gewitter der letzten Nacht machte uns für den Abend einen gewaltigen Strich durch die Rechnung: eigentlich wollten wir noch weiter in den Norden, allerdings war durch einen Blitzeinschlag des Gewitters ein riesiger Buschbrand ausgebrochen, weshalb eine Weiterfahrt für diesen Tag unmöglich gewesen wäre. Wir haben einen Menschen getroffen, der sein Geld damit verdient, tote Kängurus von den Straßen zu räumen, also haben wir ihm diese Information mal geglaubt. Siehe Rauch: 

 Die Fahrt des nächsten (heutigen) Tages war deshalb umso länger. Ziel war Kalbarri, ein wunderschöner Ort, der an den Kalbarri National Park grenzt. Auf dem Weg waren wir mal wieder ein bisschen offroad unterwegs auf der Suche nach schöner Natur in Nationalparks, immer mal wieder mit kurzen Herzstillständen, wenn beispielsweise die Reifen im Sand durchdrehten. Am Ende des Tages haben wir Kalbarri erreicht (waren zum ersten Mal schon während der Öffnungszeiten am Campingplatz) und haben die Füße noch ins warme Meer gestreckt, während die Sonne unterging.

Das geht doch mit Links!

12Feb2019

 

Und hier kommt auch schon der erste Eintrag. Mit 16 Kilo auf dem Rücken ging es am Sonntag schwer bepackt vom Frankfurter Flughafen los. Nach 6 Stunden in Qatar angekommen (endlich war Katha in Qatar, leider ohne Cuttermesser und auch glücklicherweise ohne Katha-strophe), ging es nach 3 stündigem Aufenthalt weiter zum 11-Stunden-Flug nach Perth. Frisch an der Flughafen Parfümerie eingenebelt, um nicht zu sehr zu stinken, haben wir uns prompt mit dem Bus verfahren, dann das Hostel erst 6 Minuten nach Check In gefunden und kamen erst mit Mühe und Not überhaupt rein. 😄

Weiter ging es dann heute zum Abholen des Campers, der nicht unschwer zu finden war (siehe Foto). Der Blinker ist übrigens da, wo der Scheibenwischer sonst ist. Die Scheiben sind jetzt sauber. Und auch nur einmal sind wir bisher in den Gegenverkehr geraten.
Mittags sind wir mit der Fähre nach Rottnest Island gefahren, der Insel, auf der die glücklichsten Tiere der Welt, Quokkas, leben!
Abends ging es dann zum Campingplatz im Yanchap National Park, den wir erneut verschlossen mit Schranke vorfanden, aber auch das hat sich gelöst. Nicht besser hätte der Tag jedenfalls enden können - unter der sternenklaren Milchstraße, umgeben von Kängurus, die auf dem gesamten Gelände herumhoppeln!